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Das
Money Management ist die Gesamtheit aller Maßnahmen, die zum
Ziel haben das Kapital und die Handlungsfähigkeit eines
Investors unter Berücksichtigung von Risiken (und Chancen) und
Liquiditätsflüssen zu erhalten. Neben der
Diversifikation ist das Money Management zentraler Bestandteil des
Risikomanagements.
Klassische
Vorgehensweise beim Money Management ist die Bestimmung des maximal
hinnehmbaren Verlustes, die ein Anlagetitel oder das Gesamtportfolio
verursachen darf, und die Sicherstellung dieser Verlustbegrenzung durch
das Setzen von Stop-Loss-Limits. Die Festlegung von Stop-Loss-Limits
orientiert sich im Idealfalle am Value-at-Risk (VaR), d. h. an dem
größtmöglichen Verlustbetrag, der sich in
einem bestimmten Zeitraum gemessen an der Volatilität der
Anlage und ihrer absoluten Größe mit einer
vorgegebenen Wahrscheinlichkeit ergeben kann. Dabei gilt die
Faustregel: Je größerer der VaR einer Anlage ist,
desto mehr steigt die Totalverlustwahrscheinlichkeit an, je geringer,
desto geringer fallen die Gewinnchancen aus. Money Management umfasst
daher stets ein Abwägen zwischen Kapitalerhalt und Wahrnehmung
von Chancen. Die Lokalisierung von lohnenswerten Anlagen ist allerdings
nicht Bestandteil des Money Managements, sondern lediglich die
Positionsgrößenbestimmung unter Beachtung des VaR.
Eine
Alternative zur Verlustbegrenzung stellt die Kapitalzuführung
dar. Damit soll die zukünftige Handlungsfähigkeit
gewährleistet sein, um einerseits lohnenswerte Investitionen
eingehen zu können und anderseits
Liquiditätsabflüsse, wie zur Tilgung von
Wertpapierkrediten, sicherzustellen. Diese Vorgehensweise im Rahmen des
Money Management ist nur opportun, falls das Festharren am Investment
äußerst erfolgversprechend erscheint.
Autor: Dipl.-Bw. (FH) 
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